Pianistin

Ihre Liebe zum Klavier entdeckte Lotta-Sophie Harder im Alter von 5 Jahren. Ihr Lebensweg und die heutigen Schwerpunkte beruhen auf ihrer langen pianistischen Ausbildung. Dank des Klavierunterrichts an der Musikschule Arnstadt und später am Musikgymnasium Schloss Belvedere konnte sie bereits früh Erfolge beim Veit-Bach-Wettbewerb, sowie bei “Jugend musiziert” in Klavier solo und Kammermusik erzielen.

Wichtige Impulse bekam sie von Prof. Georg Sava und Vida Kalojanova in Berlin und von Prof. Jacques Ammon in Leipzig.

Während des Klavier-Studiums in Leipzig sammelte sie Erfahrungen als Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin, spielte Orchesterklavier und führte neue Werke junger Komponist*innen auf.

Lotta-Sophie Harder ist es ein Anliegen, neue Konzertformate zu entwickeln und zeitgenössische Musik mit bekannten Werken zu verbinden und so in die Welt zu tragen. Ein Herzensprojekt ist das Duo Classical Chaos mit dem Jazzpianisten Béla Meinberg.

 

Liedgestalterin

Seit einigen Jahren setzt Lotta-Sophie Harder ihren künstlerischen Schwerpunkt auf das Kunstlied. Als Liedgestalterin konzertiert sie mit verschiedenen Sänger*innen.

Wichtige Impulse bekam sie von  Eric Schneider. Meisterkurse besuchte sie bei Pauliina Tukiainen und Thomas Hampson.

Ihre Arbeit mit Sänger*innen begann als Stipendiatin der Yehudi-Menuhin Live Music Now Stiftung. In diesem Rahmen spielte sie viele Konzerte in sozialen Einrichtungen wie Schulen und Altersheimen.

 

Organistin

Als Tochter eines Kantors und einer Pfarrerin, kam Lotta-Sophie Harder schon früh mit der Kirchenmusik in Verbindung. Orgelunterricht bekam sie erstmals mit 15 Jahren von Prof. Michael Kapsner am Musikgymnasium Schloss Belvedere. Später studierte sie in Hamburg Orgel bei Prof. Wolfgang Zerer. Sie spielte in verschiedenen Kirchen in ganz Deutschland, unter anderem in Berlin, Stuttgart, Münster, Hamburg, Lübeck und Waltershausen.

Ihren ersten internationalen Erfolg erzielte sie 2017 bei der „International Organ Competition St. Albans“. Dort erhielt sie einen Sonderpreis für die beste Aufführung des für diesen Anlass komponierten Auftragswerkes von Phillip Moore.

Gemeinsam mit ihrer Duopartnerin Olga Mikhaylova gewann sie im darauffolgenden Jahr den 1. Preis beim internationalen Orgel-vierhändig-Wettbewerb „Aquattromani“ in Nowy Sacz.

 

Cembalistin

Schon während ihrer Schulzeit nahm Lotta-Sophie Harder zusätzlich Cembalounterricht bei Christoph Dittmar. Zeitgleich zu ihrem Orgelstudium in Hamburg erweiterte sie ihre Cembalo-Kenntnisse bei Prof. Menno van Delft. Sie spielte Basso continuo in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg gab sie musikalische Führungen durch die große Tasteninstrumenten-Sammlung von Andreas Beurmann. So konnte sie auf vielen historischen Cembali, Clavichorden und Hammerflügeln spielen.

Heute liegt ihr Fokus am Cembalo auf zeitgenössischen Kompositionen. 

 

Pädagogin

Im Rahmen des Orgelstudiums setzte sich Lotta-Sophie Harder mit Instrumentaldidaktik und Orgelmethodik auseinander. 2015 begann sie, privat als Orgel- und Klavierlehrerin zu arbeiten. Um ihre pädagogischen Kenntnisse zu erweitern, zog Lotta-Sophie Harder 2019 nach Berlin. Dort studierte sie bei Prof. Linde Großmann Klaviermethodik an der Universität der Künste Berlin.

An verschiedenen Musikschulen, wie dem Musikatelier Ottensen, dem Musikhaus Hohenschönhausen und der Klavierschule Berenstein konnte sie seit 2016 viele wertvolle Lehrerfahrungen sammeln.

Heute arbeitet sie als Orgel- und Klavierlehrerin an der Musikschule City West Berlin. Für fortgeschrittene Klavierschüler*innen gibt es die Möglichkeit, Privatunterricht bei ihr zu nehmen.